Berner Sennen 
Von den Dackelkatzen

ZUCHTTAUGLICHKEITSPRÜFUNG 


Gebiss:

gesund, scherengebiss

Kopf:

sehr kräftig, ausgeprägter Stop, harmonisch

Ohren:

gut getragen, hoch angesetzt, mittelgroß,gut angesetzt

Augen:

gut angesetzt, mandelförmig, dunkel

Fang:

mittellang

Lefzen:

anliegend, schwarz

Hals:


Schulter:

kräftig

Widerrist:

66 cm

Muskulatur:

rassetypisch, kräftig

Rücken:

guter Verlauf, gerade, gute Kuppe, horizontal

Haarkleid:

glänzend, Pigmente, sehr gut, lang

Vordere Gliedmaße:

gut gestellt, Pfoten geschlossenparallel

Hintere Gliedmaße:

Pfoten geschlossen,gut entwickelt, gerade

Wesen:

gutartig, freundlich

Brust:

breit, tief

Gangwerk:

raumgreifend

Bauchlinie

leicht aufgezogen

Kuppe:

sanft abgerundet

Hoden:

vorhanden

Bänder:

Stabil, rassetypisch

Nerven:

rassetypisch

Gesamterscheinung:

Harmonisch auftretender, rassetypischer Rüde Stämmig und ausgewogen

Befunde

HD   -> A/A

ED   -> 0/0

OCD -> frei

DM   -> EXON 1 und Exon 2 frei

Huu & MH  -> Reinerbig


DNA  -> bei Laboklin hinterlegt

ZTP   -> Zuchttauglichkeitsprüfung 

             bestanden


(alle Unterlagen können gern vor Ort eingesehen werden)


DEGENERATIVE MYELOPATHIE (DM)  

Die degenerative Myelopathie (DM) ist eine schwere neurodegenerative Erkrankung mit spätem Beginn ungefähr ab dem 8. Lebensjahr. Die Erkrankung ist durch eine Degeneration der Axone und des Myelins im Brust- und Lendenteil des Rückenmarks gekennzeichnet, was eine progressive Ataxie und Parese verursacht. Es entwickelt sich eine unkoordinierte Bewegung der Hinterhand, eine gestörte Eigenwahrnehmung und gestörte Reflexe. 

Die Degenerative Myelopathie wurde zuerst als eine Rückmarkserkrankung insbesondere beim Deutschen Schäferhund beschrieben. Neben dem Deutschen Schäferhund sind aber viele weitere Rassen von der degenerativen Myelopathie betroffen.
Als Risikofaktor für die Entwicklung einer DM wurde eine Mutation im Exon 2 des SOD1-Gens bei vielen Rassen nachgewiesen.

Bei Berner Sennenhunden gibt es zusätzlich eine Mutation im Exon 1 dieses Gens, die ebenfalls mit der DM in Zusammenhang steht. Für den Berner Sennenhund können beide Mutationen untersucht werden.


Hyperurikosurie und Hyperurikämie (HUU)

Die Hyperurikosurie und Hyperurikämie ist eine von Geburt an auftretende Veränderung im Purinstoffwechsel. Normalerweise wird dabei vom Hund Allantion als Endprodukt ausgeschieden, Hunde die die Mutation im SLC2A9-Gen homozygot tragen scheiden wesentlich weniger Allantoin und mehr Harnsäure aus (Hyperurikosurie).

Ebenso wie im Harn ist der Gehalt an Harnsäure im Plasma um das 2- bis 4-fache höher als bei gesunden Hunden (Hyperurikämie).
Da die Harnsäure weniger gut wasserlöslich ist als Allantoin, können höhere Mengen im Harn zu Kristallbildung führen, es kommt zur Bildung von Blasensteinen, die häufig operativ entfernt werden müssen.


Maligne Hyperthermie (MH)

Die Maligne Hyperthermie ist eine vererbte Fehlfunktion des Skelettmuskels, welche durch Rhabdomyolyse, generalisierte Krämpfe der Skelettmuskulatur, Herzrhythmusstörungen und Nierenfehlfunktionen charakterisiert ist.

Diese Problematik entwickelt sich nach Exposition mit Muskelrelaxantien oder flüchtigen Betäubungsmitteln. Die Hunde leiden nach der Gabe dieser Medikamente unter Tachykardie, Hyperthermie und erhöhter CO2-Produktion. Wenn die Medikamente nicht abgesetzt werden, sterben die betroffenen Hunde. Eine Besserung der Symptome kann durch die Gabe von Dantrolen, einem Antagonisten des Calcium-Kanals, erzielt werden.



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